25. November 2016

AKTUELLES

Alle 35 Minuten ein Wildunfall

Mit den ersten abfallenden Blättern beginnt nicht nur der Herbst, sondern wegen der schlechten Sichtverhältnisse auch die Hauptsaison der Wildunfälle. 2015 wurden in Oberösterreich bei derartigen Zusammenstößen 72 Menschen (österreichweit 304) zum Teil schwer verletzt.
Der Wildtier-Blutzoll ist enorm.  Mehr als 15.000 Tiere sterben jedes Jahr auf Oberösterreichs Straßen. Ein Großteil der Kollisionen passiert mit Rehwild, aber auch Zusammenstöße mit Hasen, Fasanen, Füchsen und Wildschweinen sind relativ häufig. Die meisten Unfälle ereignen sich von 5 bis 7 und 20 bis 23 Uhr.
Als zweckmäßig erweisen sich Wildwarngeräte. Bisher wurden 200 Landesstraßenabschnitte – auch im Landl – auf diese Weise sicherer. Die Erfolgsbilanz: Verzeichnete man auf diesen Strecken vor der Ausstattung mit Wildwarnern noch 2.939 Unfälle mit Rehwild, so reduzierte sich diese Anzahl durch die Warneinrichtungen auf 708. Dies entspricht einem Rückgang um durchschnittlich 76 %, auf einigen Abschnitten waren es sogar 90 %.
Eingesetzt werden optische und akustische Warner, die das Wild vom Queren der Straße abhalten.