LANDLER/IN DES MONATS
Willi Hoffmann
Wenn Willi Hoffmann am 9. August kurz nach 18 Uhr in St. Georgen im Attergau beim „Race around Austria“ (RAA) losradelt, will er 30 Stunden lang nicht mehr aus dem Sattel steigen, ehe er sich eine Stunde auf’s Ohr hauz, dann wieder 24 Stunden radeln, eine Stunde Schlaf, 24 Stunden radeln, eine Stunde Schlaf… - und nach insgesamt etwa 105 Stunden will Prambachkirchens Gemeindeamtsleiter wieder in St. Georgen einradeln. Dazwischen liegen „Kleinigkeiten“ wie die Soboth, der Großglockner, Gerlospass, Kühtai, Silvretta, Faschinajoch und Dientner Sattel. „Am meisten Angst habe ich aber vor den 200 brettelebenen Kilometern im Burgenland, wo es oft auch noch starken Gegenwind gibt. Das ist vor allem mental schwierig,“ weiß der eiserne Willi mit dem eisernen Willen. Hoffmann kennt die Strecke genau, denn in Vierer-Teams hat er Österreich schon dreimal umrundet. Einmal auf Platz 2, zweimal Dritter der Mannschaftswertung. Heuer fährt er erstmals solo.
Seine bisher längste Nonstop-Fahrt legte Hoffmann (RC Wiesinger Held & Francke) im Vorjahr beim Glocknerman-Ultraradmarathon zurück: von Graz über die Südsteiermark auf den Glockner und retour. Nach 1.050 km kam Willi als Zweiter ins Ziel, „und ich war nicht wirklich kaputt. Einige hundert Kilometer wär’s schon noch gegangen.“
Der spätberufene Radsportler, der zuvor in Prambachkirchen Fußball spielte, kaufte erst mit 35 Jahren sein erstes Rennrad. Seit Oktober 2015 trainiert Hoffmann nach sportwissenschaflichen Kriterien an fünf Tagen pro Woche für das RAA. Am Wochenende stehen Ausfahrten bis zu 600 km am Tagesplan. Seine Familie zieht bei dem Marathonprogramm mustergültig mit. Gattin Anita (38) und die sporlichen Töchter Rebecca (13) und Milena (11) fiebern bei allen Rennen mit. „Da herrscht richtige Fahrerlageratmosphäre und eine gute Freundschaft mit den Familien anderer Rennfahrer.“ Beim RAA fungiert Anita Hoffmann sogar als Teamchefin der zwei Begleitfahrzeuge ihres Mannes, in denen jeweils drei Personen für Willis Rundumbetreuung sorgen.
Zum Einrollen für die Österreich-Umrundung will Hoffmann dieses Wochenende beim 24-Stunden-Radmarathon in Grieskirchen „nur kommode 500 km abspulen. Mehr wäre kontraproduktiv.“ Alles geben wird Willi dann ab 9. August. Das „Landl“ wünscht viel Glück!
Seine bisher längste Nonstop-Fahrt legte Hoffmann (RC Wiesinger Held & Francke) im Vorjahr beim Glocknerman-Ultraradmarathon zurück: von Graz über die Südsteiermark auf den Glockner und retour. Nach 1.050 km kam Willi als Zweiter ins Ziel, „und ich war nicht wirklich kaputt. Einige hundert Kilometer wär’s schon noch gegangen.“
Der spätberufene Radsportler, der zuvor in Prambachkirchen Fußball spielte, kaufte erst mit 35 Jahren sein erstes Rennrad. Seit Oktober 2015 trainiert Hoffmann nach sportwissenschaflichen Kriterien an fünf Tagen pro Woche für das RAA. Am Wochenende stehen Ausfahrten bis zu 600 km am Tagesplan. Seine Familie zieht bei dem Marathonprogramm mustergültig mit. Gattin Anita (38) und die sporlichen Töchter Rebecca (13) und Milena (11) fiebern bei allen Rennen mit. „Da herrscht richtige Fahrerlageratmosphäre und eine gute Freundschaft mit den Familien anderer Rennfahrer.“ Beim RAA fungiert Anita Hoffmann sogar als Teamchefin der zwei Begleitfahrzeuge ihres Mannes, in denen jeweils drei Personen für Willis Rundumbetreuung sorgen.
Zum Einrollen für die Österreich-Umrundung will Hoffmann dieses Wochenende beim 24-Stunden-Radmarathon in Grieskirchen „nur kommode 500 km abspulen. Mehr wäre kontraproduktiv.“ Alles geben wird Willi dann ab 9. August. Das „Landl“ wünscht viel Glück!
