GESUNDHEIT
Kindernotfälle: Laien sind gefordert
Gerade in den Sommerferien sind Notfälle mit Kindern leider keine Seltenheit: Fieberkrampf, Atemnot, Verkehrsunfall - erleidet ein Kind einen Notfall, sind Eltern und beteiligte Erwachsene oft wie paralysiert. Doch rasches Handeln ist gefordert. Bis die Rettung eintrifft, können wertvolle Minuten verstreichen. Deshalb ist es wichtig, als medizinischer Laie rechtzeitig die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.
„Zuerst prüft man durch lautes Klatschen oder Ansprechen des Kindes oder über einen leichten Schmerzreiz, ob es bei Bewusstsein ist“, erklärt Dr. Susanne Niedersüss-Markgraf, Kinderärztin am Klinikum Wels-Grieskirchen und Spezialistin für Neonatologie und Kindernotfälle. Mit ihren Kolleginnen schult sie zum Beispiel Eltern im Krankenhaus in der Neugeborenen-Reanimation.
Bis das Notfallteam eintrifft, heißt es für die Laien vor allem Atemwege freilegen, wenn nötig Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzdruckmassage. Der größte Fehler ist, nichts zu tun. „Die Eltern sollten unbedingt mit einer Reanimation beginnen. Letztlich ist es egal wie, Hauptsache sie beginnen“, sagt Dr. Walter Bonfig, Primar der Kinderabteilung im Klinikum. Die Sauerstoffreserve bei einem Säugling liegt bei 2 bis 5 Minuten.
„Zuerst prüft man durch lautes Klatschen oder Ansprechen des Kindes oder über einen leichten Schmerzreiz, ob es bei Bewusstsein ist“, erklärt Dr. Susanne Niedersüss-Markgraf, Kinderärztin am Klinikum Wels-Grieskirchen und Spezialistin für Neonatologie und Kindernotfälle. Mit ihren Kolleginnen schult sie zum Beispiel Eltern im Krankenhaus in der Neugeborenen-Reanimation.
Bis das Notfallteam eintrifft, heißt es für die Laien vor allem Atemwege freilegen, wenn nötig Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzdruckmassage. Der größte Fehler ist, nichts zu tun. „Die Eltern sollten unbedingt mit einer Reanimation beginnen. Letztlich ist es egal wie, Hauptsache sie beginnen“, sagt Dr. Walter Bonfig, Primar der Kinderabteilung im Klinikum. Die Sauerstoffreserve bei einem Säugling liegt bei 2 bis 5 Minuten.
