GESUNDHEIT
Klinikum zeigt Bilder von Wiederbelebten
„Und dann fiel ich um und war tot!”

Eröffnung der Ausstellung (von links): OÖ-Rot-Kreuz-Chef Primar Dr. Walter Aichinger, der Wiener Künstler Günter Valda und Klinikum-Geschäftsführer Mag. Dietbert Timmer.
„Wiederbelebt” ist der Titel einer außergewöhnlichen Ausstellung im Klinik Wels-Grieskirchen. Es ist eine Ausstellung in Kooperation mit dem Roten Kreuz, die nachdenklich macht und Leben retten kann. Sie zeigt großformatige Bilder von 13 Menschen, die eine Gemeinsamkeit haben: Sie haben durch sofort eingeleitete Erste Hilfe-Maßnahmen couragierter Mitmenschen einen Atem-Kreislauf-Stillstand überlebt.
Ein Atem-Kreislauf-Stillstand ist keine Seltenheit. Knapp elf Prozent der österreichischen Bevölkerung haben einen derartigen „Tod” schon überlebt. Die Ausstellung soll zeigen, dass ein Leben nach dem Herztod möglich ist. „Man kann auch ohne medizinische Vorkenntnisse mit einfachen Maßnahmen Leben retten,” erklärt Klinikum-Geschäftsführer Mag. Dietbert Timmerer. „Diese Hilfe von Mitmenschen ergänzt das bestens organisierte Notarztwesen, das in Wels und Grieskirchen durch Ärzte des Klinikums sichergestellt wird.”
Aufgenommen wurden die Bilder vom Wiener Künstler und Fotografen Günter Valda. Sie werden durch persönliche Texte der Abgelichteten ergänzt. So erinnert sich eine ins Leben zurück Geholte: „Und dann fiel ich um und war tot!”

