30. Januar 2012

ORTSREPORTAGE

St. Willibald ist wirtschaftlich und sportlich erfolgreich


Bürgermeister Josef Jobst hält viel von einer gesunden Vereinsstruktur, daher ist ihm auch der neue Geh- und Radweg zum Sportzentrum wichtig. Breitensport wird groß geschrieben. Bei den Nordic Walking-Staatsmeisterschaften kamen nicht weniger als fünf von zehn oberösterreichischen Teilnehmern aus St. Willibald.

St. Willibald ist uralter Siedlungsboden, wo die Kelten die ersten Pfade austraten und später die Römer erste Straßen anlegten. Das jüngste Straßenbauwerk wurde diesen Sommer fertig: ein 1,1 km langer Geh- und Radweg vom Ortszentrum zum Sportzentrum mit Fußball-, Tennis- und Stockschützenanlage. Eine wichtige und richtige Investition, denn das kleine St. Willibald ist eine sportliche Hochburg, auch wenn der Fußballklub, der einst in der Bezirksliga vorne mitspielte, jetzt in der 2. Klasse Nordost auf hinteren Tabellenplätzen herumkrebst.

Die St. Willibalder Stockschützen sind aktuell eine der besten Oberösterreichs (mehr dazu auf Seite 20) und Vize-Staatsmeister, Bogenschütze Alexander Wörndl gehört zur europäischen Elite (Bericht links) und die 14-jährige Schülerin Natascha Bangerl (IGLA longlife Natternbach) gehört zu den schnellsten Nachwuchssprinterinnen im Lande. Zahlreiche Landes- und Staatsmeistertitel stehen auf ihrer Visitenkarte.

St. Willibalds Wirtschaft zeigt ebenfalls Muskeln, was sich in reger Bautätigkeit widerspiegelt. „Die Firma Guschlbauer erweitert gerade ihren Produktions- und Bürobereich, das pramoleum errichtet im alten Lagerhaus ihre Firmenzentrale,” freut sich Bürgermeister Josef Jobst. „St. Willibald entwickelt sich zu einer Genussregion mit süßen und sauren Spezialitäten.”

In Ordnung ist auch die Infrastruktur für den täglichen Bedarf. Dafür sprechen ein Lebensmittelgeschäft, das neue Lagerhaus und vier Gastronomiebetriebe, davon zwei mit großen Sälen. „Da haben oft größere Orte viel größere Probleme,” so Jobst.