ORTSREPORTAGE
Andorf ist geheime Haupstadt Schärdings
Peter Pichler, Bürgermeister: „Andorf ist ein fescher Ort, der sehr verkehrsgünstig liegt. In unserer Gemeinde bekommt man auch alles zu kaufen. Und wenn ich fünf Minuten gehe, finde ich rundherum nur Ruhe.”
In Andorf verschmelzen die Vorteile einer ländlichen Region mit den Stärken einer Metropole. Andorfs Lage inmitten des Pramtals und am Fuße des Sauwalds darf man ruhig als prächtig beschreiben. Sanfte Hügel prägen die Umgebung, Transitlärm oder andere gravierende Umwelteinflüsse kennt man hier nicht. „Wenn ich fünf Minuten gehe, finde ich rundherum nur Ruhe,” schwärmt Bürgermeister Peter Pichler (58), ein karenzierter Hauptschullehrer.
Die Einwohnerzahl seiner Gemeinde wächst seit Jahrzehnten. Zählte Andorf 1981 noch 4.397 Bewohner, so sind es aktuell um knapp 1.000 Menschen mehr. Erstmals überschritt man 2007 die 5.000-Einwohner-Marke (ohne Zweitwohnsitze). Im Vergleich: In der Bezirkshauptstadt Schärding hält man derzeit bei gut 5.000 Einwohnern.
Andorfs Anziehungskraft liegt allerdings nicht nur in der schönen Landschaft. Bürgermeister Pichler: „Andorf liegt sehr verkehrsgünstig, die Baugründe sind erschwinglich, und die Infrastruktur ist so wie die Gastronomie sehr gut. In unserer Gemeinde kann man alles kaufen.” So hat sich Andorf neben dem Dreieck Schärding/ St. Florian am Inn/ Brunnenthal zum zweiten Wirtschaftszentrum im Bezirk entwickelt.
Eine Stadterhebung strebt die Gemeinde (vorerst) allerdings nicht an, auch eine Umfahrung sei nur ferne Zukunftsmusik, so der Ortschef.
