13. August 2020

GESUNDHEIT

Klinikum Wels hat die neueste Technik

300 Mal im Jahr operiert „Robo-Doc“


Urologie-Primar Clemens G. Wiesinger: „Keine Scham“.

Geringer Blutverlust, kleine Schnittwunden und rasche Wundheilung - das sind die großen Vorteile der Roboter-Chirurgie für den Patienten. Vielfach vergrößerte 3D-Bilder, hochpräzise und flexible Instrumententechnik - das sind die Vorteile der Roboter-Chirurgie für die Ärzte. Im Klinikum Wels-Grieskirchen  kommt der „Robo-Doc“ seit zehn Jahren zum Einsatz, seit heuer die neueste Xi-Generation des da-Vinci-Roboters.
„Bei der Operation sparen wir Zeit und erreichen ein verfeinertes, hochpräzises Operationsergebnis, wobei gutartiges und intaktes Gewebe erhalten werden kann,“ erlärt Dr. Clemens G. Wiesinger, Urologie-Primar am Klinikum. Von den 300 Roboter-OPs pro Jahr in Wels entfallen etwa 220 in den Urologie-Bereich, der Rest betrifft die Gynäkologie und Allgemeine Chirurgie.
Primar Wiesinger: „Meist sind es Prostataoperationen, Teilentfernungen der Niere und Eingriffe am Harnleiter, die wir roboterunterstützt vornehmen.“ Die urologische Ambulanz und die Spezialsprechstunden werden von Menschen aller Altersgruppen aufgesucht. „Bei uns kann man alle Beschwerden offen ansprechen,“ ist für Wiesinger Scham fehl am Platz. Das gilt auch für die erektile Dysfunktion. Generell rät Wiesinger allen Männern: „Gehen Sie ab 45 regelmäßig zum Urologen,“