13. Dezember 2019

GESUNDHEIT

KOLUMNE von Mag. Wolfgang Rizy

Jetzt wird’s dunkel und Zeit für Vitamin D3!


Kontakt: 07248/62661, office@rizy.at

Viel wurde und wird geschrieben. Über ein Vitamin, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zuerst bekannt geworden durch die Funktion für den Knochenaufbau, entdeckte man in den letzten Jahren, dass es noch weitere Einsatzgebiete gibt: Senkung des Sturzrisikos durch Kräftigung der Muskulatur, vor allem bei älteren Menschen, Verbesserung der Verträglichkeit gewisser Medikamente, Stimulierung des Immunsystems, Depressionen, Verringerung der Insulinresistenz bei Altersdiabetes, Senkung des Blutdruck, Verbesserung der Herzmuskelfunktion und des Fettstoffwechsels…
Österreich ist ein Vitamin-D3-Mangelland!
Trotz der Tatsache, dass wir Vitamin-D3 mit Hilfe von Sonnenlicht selbst gewinnen können, sind etwa 90 Prozent der Österreicher mit Vitamin-D3 unterversorgt. Grund dafür ist einerseits der niedrige Sonnenstand von Oktober bis März, der unsere Haut nicht mit genügend UV-B-Strahlen versorgen kann, zum Anderen die aus medizinischer Sicht vernünftige Verwendung von Lichtschutzfaktoren, welche die Vitamin-D3-Produktion aber in unsere Haut blockieren und schlussendlich unser Lebensstil mit zuwenig Aufenthalte im Freien.
Da es auch keine Möglichkeit gibt, den Vitamin-D3-Bedarf ausreichend über die Nahrung abzudecken (wer nimmt schon täglich 20 bis 30 g Lebertran ein?), ist man zur Ergänzung gezwungen. In Nordamerika und in Skandinavien ist eine Zufuhr von diesem Vitamin schon obligat, auch bedingt durch die längeren dunklen Jahreszeiten.
Der wichtigste Parameter zur Einschätzung des Vitamin-D3-Status ist der Wert von Calcidiol, das durch Umwandlung in der Leber aus Vitamin-D3 entsteht. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sollte dieser Spiegel zwischen 40 und 60 ng/ml liegen, um langfristig negative Folgen auf die Gesundheit zu vermeiden.
Dies bedeutet, dass vor allem im Herbst und Winter im Allgemeinen eine tägliche Einnahme von 2.000 bis 4.000 I.E. Vitamin-D3 notwendig ist. Studien haben ergeben, dass die tägliche Einnahme einer wöchentlichen Einnahme vorzuziehen ist.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, je mehr Zeit sie in geschlossen Räumen verbringen (müssen), desto eher empfiehlt sich die regelmäßige Einnahme von Vitamin-D3 - am besten in flüssiger Form von Tropfen zwecks besserer Dosierbarkeit. Vor allem in den Monaten Oktober bis März.
Möchten Sie Ihren aktuellen Vitamin D3-Status wissen? – Kein Problem. Wir bestimmen Ihren Vitamin D3-Spiegel anhand einer Kapillarblutmessung (Blut aus der Fingerkuppe). Vereinbaren Sie unter 07248/62661 (Apotheke Grieskirchen) oder 07248/61707 (Apotheke Schlüßlberg) einen Termin. Dauer ca. 20 Minuten, und 4 bis 5 Tage später erhalten Sie von uns die Laborauswertung.