21. Mai 2019

GESUNDHEIT

Moderne Therapie im Klinikum Wels:

Mit Roboterhilfe gegen verstopfte Blutgefäße

Arterielle Verschlüsse werden landläufig als „Schaufensterkrankheit“ bezeichnet. „Betroffene haben vor allem starke Schmerzen, aber auch eine Schädigung des Gewebes kann auftreten“, so Univ.-Prof. Dr. Herbert Lugmayr, Radiologie-Primar am Klinikum Wels‐Grieskirchen. Gefährdet sind vor allem Raucher, Diabetiker und Menschen mit hohem Blutdruck und hohen Cholesterinwerten.
Der neue Angiographie-Computer ermöglicht präzise Gefäßröntgen bei niedrigerer Strahlenbelastung als mit herkömmlichen Geräten. Und er ermöglicht die gleichzeitige Zusammenarbeit von Anästhesie, Gefäßchirurgen und interventionellen Radiologen. Primar Herbert Lugmayr: „Durch die neue Technologie können alle Eingriffe kombiniert auf einmal behoben werden. Es kommt also nur zu einem Eingriff anstatt zu drei.“
Für den Patienten bringt die neue Methode eine beschleunigte Diagnostik, die Therapie setzt rasch ein und bringt eine optimale Behandlung.