18. Februar 2019

VERSICHERUNG – Der Tipp

von Mag. Oliver Bauer

Drei sind oft schon einer zuviel!


Vorbei sind die Zeiten, in denen Versicherer ihre Kunden um jeden Preis halten wollen. Immer häufiger machen die Gesellschaften von ihrem Recht Gebrauch und kündigen den Versicherungsvertrag, nachdem die Schadensleistung erbracht wurde. Auf diese Weise versuchen die Versicherer die „Billigprämien“ der letzten Jahre wegzubringen, die oft nicht ausreichten, um die Schadenskosten zu decken. Die Richtlinien für eine Schadenskündigung sind bei den Versicherern unterschiedlich, jedoch reicht oft schon der dritte Schaden, damit man einen „Abschiedsbrief“ bekommt.
Wurde einem der Versicherungsvertrag gekündigt, ist es gar nicht mehr so leicht, bei einem anderen Versicherer wieder eine Deckung zu bekommen. Viele Gesellschaften lehnen dann ab oder zeichnen das Risiko nur zu  hohen Prämien. Ist ein Versicherungswechsel notwendig, sollte man unbedingt ordnungsgemäß angeben, dass der Vorversicherer den Vertrag gekündigt hat – ansonsten ist der neue Versicherer im Schadensfall wahrscheinlich leistungsfrei! Schlägt ihnen der Versicherer vor,  die Prämie zu erhöhen, sollten sie erstmal zustimmen und mit nächster Möglichkeit den Versicherer wechseln. Hat man in einer Sparte innerhalb eines Jahres zwei Schäden, ist es überlegenswert, der Versicherung zuvorzukommen, den Vertrag zu kündigen und sich nach einem alternativen Anbieter umzusehen.

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