21. Oktober 2018

VERSICHERUNG – Der Tipp

KOLUMNE von Mag. Oliver Bauer

Comeback der Fondsgebundenen!


Neben dem Bausparen ist das klassische Sparbuch noch immer die beliebteste Sparform, obwohl Zinserträge dafür kaum noch wahrnehmbar sind. Es gilt also, nach alternativen Anlageformen zu suchen – speziell im langfristigen Veranlagungsbereich. Insofern erleben fondsgebundene Lebensversicherungen derzeit ein erfolgreiches Comeback: Aktien und Anleihen im steuerlich begünstigten Versicherungsmantel - nichts anderes ist eine fondsgebundene Lebensversicherung.
Natürlich gibt es bei dieser Veranlagungsform weder Kapitalgarantie noch Mindestverzinsung. Das kostet im wahrsten Sinne des Wortes auch Rendite. Eine 100%-sichere Veranlagung mit gleichzeitig hohen Renditen gibt es einfach nicht. Wer jedoch einen Veranlagungszeitraum von zumindest 15 Jahren ins Auge fasst und monatlich anspart, kann das „Veranlagungsrisiko“ auf jeden Fall deutlich reduzieren und Chancen nutzen – etwaige Finanzkrisen haben noch nie ewig gedauert!
In den letzten Jahren wurde die fondsgebundene Lebensversicherung jedoch oft auch zu Recht kritisiert. Zu hohe Abschlusskosten, mangelnde Transparenz und geringe Flexibilität sprachen oft gegen einen Abschluss. Viele Versicherer haben jedoch mittlerweile deutlich nachgebessert, die Abschlusskosten wurden bei manchen Anbietern deutlich gesenkt und auch flexible Entnahmen und Kapitalumschichtungen während der Laufzeit sind nun möglich. Im Vergleich zum herkömmlichen Fondssparen zahlt man nur einmalig 4% Versicherungssteuer, spart dafür aber die 27,5% KESt auf die Erträge! Den richtigen Anbieter vorausgesetzt, kann man also durchaus auch diese Spar- und Vorsorgevariante wieder ins Auge fassen.

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