16. Dezember 2018

SPORT

Größter Erfolg für St. Willibalds Stockschützen

Champions League-Sieg ganz knapp verpasst


Die Stockschützen der SU Guschlbauer St. Willibald sind knapp am Champions League-Titel vorbeigeschrammt. Das Team von rechts: Moar Johann Schopf jun., Herbert Enzlmüller, Martin Scharrer, Vater Erich Scharrer und Klaus Weinhäupl. Thomas Hamedinger und Johann Schopf sen. gehören als Ergänzungsschützen zur Mannschaft.

Jetzt ist es unbestritten: Die SU Guschlbauer St. Willibald gehört zur absoluten Stockschützen-Elite Europas. Nachdem man sich vor 300 Zuschauern durch einen 6:0-Heimsieg über den deutschen Meister Ottenzell für das CL-Finalturnier im bayrischen Peiting qualifiziert hatte, belegte man dort den 3.  Platz.
„Hätten wir die Leistung wie beim 6:0 gegen Ottenzell gebracht, wäre uns der Champions League-Sieg nicht zu nehmen gewesen,“ trauert Fachwart Johann Schopf sen. dem großen Triumph nach. Seine Mannschaft kam mit dem eisähnlichen Plastikbelag in der Halle in Peiting nicht zurecht. „Die anderen haben das besser hingekriegt. Für uns waren die 45 Minuten Training in dieser Halle zu wenig.“
Daher setzte es im Halbfinale gegen ESV Wien eine 0:4-Niederlage. Die Wiener, die sich in der Vorrunde durch statutenwidrige Spielerwechsel verstärkt hatten, aber pardoniert worden sind, gewannen schließlich das Finale gegen den EC Passau-Neustift und den CL-Titel. Für den zweifachen Vize-Staatsmeister St. Willibald, der ins 320 km entfernte Peiting von einem Bus voller Fans begleitet worden ist, bedeutet der 3. Platz unter den 15 besten Teams Europas den größten internationalen Erfolg.
Am 24. November startet St. Willibald in Tirol beim ersten Europacup-Turnier in die Eisstocksaison.