20. November 2018

LANDLER/IN DES MONATS

Andrea Hehenberger


Andrea Hehenberger ist alles, nur nicht menschenscheu. Sie sprüht vor Tatendrang und liebt die Kommunikation. „Ich bin schon immer gerne unter den Leuten gewesen,“ sagt die Hinzenbacherin. Und diesen Esprit bringt sie auch auf die Leinwand. Einer ihrer liebsten Malstile ist der „Spontanrealismus“, wie ihn der niederösterreichische Maler Voka kreiert hat. In seiner Tradition malt Hehenberger farbintensive Landschaften, Städte oder Porträts. Doch das kreative Kraftwerk ist immer auf der Suche nach Neuem. „Ich bin neugierig und lerne gerne. Deshalb besuche ich regelmäßig Malkurse, auch um zu sehen, was andere machen,“ so die 48-Jährige.
Gerne und gut gezeichnet hat Hehenberger schon in der Volksschule. So gut, dass sie ihre Bilder nicht mit nach Hause nehmen konnte, weil sie in der Schule ausgestellt worden sind. Später begann die Tochter von Kleinlandwirten mit der Keramikmalerei, 1996 startete ihre Aquarell-Ära. „Da habe ich meine erste Wohnung bekommen und gedacht. Bevor ich mir Bilder kaufe, male ich sie selber.“ Später begann die Assistentin der Geschäftsleitung im Eferdinger Modehaus Stöcker mit der Acrylmalerei, neuerdings bearbeitet sie Acrylfarbe auch mit Silikonspray, was zu ganz speziellen Effekten führt.
Neben Beruf und Malerei findet die Alleinerzieherin eines 19-jährigen Sohnes noch Zeit als VP-Gemeinderätin in Hinzenbach, als Schauspielerin im Eferdinger Theaterkistl, als Gemüseverkäuferin für eine Freundin, für die Goldhaubengruppe und die Katholische Frauenbewegung. Im Bild links lacht Andrea Hehenberger (2. v. l.) im Kreis von Kolleginnen der Samareiner Künstlergruppe „Art im Dorf“, der sie angehört.