20. Juli 2017

SPORT

Arbeitsunfall wirft Wolfi Gammer aus dem Rennen um Meistertitel

Motorrad-Champ im Pech


In Landshaag siegte der Hinzenbacher „Heating Factory“-Pilot heuer in der Superbike-Klasse. Nun muss der Valentino Rossi-Fan zum Ärger seiner vielen Anhänger seine Maschine bis September in der Garage stehen lassen.

Am Freitag der Vorwoche ist Gammers Traum von der Verteidigung seines Motorradbergrennsport-Meistertitels 2016 geplatzt. Beim Aufstellen eines Carports stürzte eine Riegelwand um und quetschte den rechten Daumen des 36-jährigen Zimmermanns bei einer Betonwand ein. „Der Daumen ist mehrfach gebrochen, vor allem das Gelenk ist schwer in Mitleidenschaft gezogen,“ erzählt der BMW-Superbikepilot vom Team „Heating Factory“. Gammers „Gashand“ bleibt mindestens zwei Monate lang geschient.
Zum Bergrennen in Julbach (8. Juli ab 12 Uhr Training, 9. Juli ab 8.30 Training, ab 12.30 Uhr die Rennen) fährt Gammer als Zuschauer. „Ich werde meinem Teamkollegen und Freund Andi Gangl einen Daumen drücken,“ verspricht der Hinzenbacher Champion. Der Niederösterreicher Gangl liegt mit Gammer punktegleich in der Meisterschaftswertung voran, für ihn ist nun der Weg zum Titel frei.