20. Juli 2017

SPORT

Max Kitzinger aus Pichl glänzte beim Ultra-Radmarathon „Glocknerman“

In 43 Stunden 1.000 km und zweimal über den Großglockner geradelt


Im Bild der glückstrahlende „Glocknerman“ aus Pichl nach seinem großartigen Rennen. In der Gesamtwertung belegte Kitzinger den zweiten Platz.

Max Kitzinger (RC Grieskirchen) ist ein Langstreckenspezialist. Im Vorjahr gewann der 47-Jährige die Gesamtwertung der drei 24-Stunden-Radrennen in Österreich, zu denen auch der Grieskirchen-Marathon gehört, der kommendes Wochenende wieder am Programn steht.
Kitzinger ist wieder am Start, doch diesmal ohne Ambitionen, denn ihm steckt noch der „Glocknerman“ vom Juni in den Knochen.  Da fuhr er in Graz los, durch die Südsteiermark und Osttirol nach Heiligenblut, von dort über den Glockner nach Bruck, dann retour noch einmal über den Glockner und zurück nach  Graz. Für die 1.000 km und 17.000 Höhenmeter benötigte Kitzinger 43:02 Stunden (23,2 km/h Schnitt). Das war Platz 2 in seiner Altersklasse. Toll! Erschwert wurde die Tortur durch Gewitter sowie Nebel und 6 Grad Kälte am Glockner.
Geschlafen hat Kitzinger 25 Minuten: 13 Minuten vor der ersten Großglockner-Überquerung und 12 Minuten, nachdem er den Riesen zum 2. Mal bezwungen hatte.